Das Fundbuero. Die Leipziger Zentrale, Jahr 1

Das Fundbuero ist ein fortlaufendes Projekt, das sich mit den Themen Wende, DDR, Geschichte und Identität auseinandersetzt. Ein wesentliches Ziel des Projekts ist es, ein lebendiges Archiv zusammenzustellen, das die Erfahrungen der Menschen während und nach der DDR sammelt. Dabei geht es nicht darum, eine große Erzählung oder Übereinstimmung mit den historischen Fakten zu finden, sondern darum, einen Raum zu schaffen, in dem die bestehenden widersprüchlichen Gefühle überhaupt als solche kommuniziert werden können.
Diese Publikation soll einen Überblick über das erste Jahr der Leipziger Zentrale des Fundbueros bieten und dabei die Aktivitäten aus mehreren Perspektiven betrachten. Neben ›objektiven‹ Informationen über die Entwicklung des Projekts beinhaltet sie Essays von Menschen, die in unterschiedlichsten Verbindungen zu dem Projekt stehen. Diese Herangehensweise spiegelt die Struktur des Fundbueros selbst wider: diverse Perspektiven fügen sich wie Puzzlestücke aneinander, und langsam entsteht auf diese Weise ein immer komplexer werdendes Bild.
Fotos illustrieren den Text, und ein Anhang, in dem die bisher stattgefundenen Veranstaltungen dokumentiert werden, bietet einen Einblick in die Arbeit des Fundbueros im letzten Jahr.

 

Das Fundbuero e.V.

»Wie ich zum Fundbuero kam«, S. 11-15

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© Daniel Weißbrodt